Martha's Vineyard & Newport - ein Reisebericht (Teil 2)


Es hat ein Weilchen gedauert, aber hier folgt nun endlich der zweite Teil meines Reiseberichts vom Nordosten der USA. Den ersten Teil des Reiseberichts über New York & die Hamptons findet ihr in meinem letzten Blogpost :)

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New York & The Hamptons - ein Reisebericht (Teil 1)



Seit wir unser eigenes New England Haus hier in der Schweiz zu planen begannen, war es mein Traum, einmal selbst in die Region zu reisen, wo all die schönen Häuser stehen, die uns für unser Eigenheim inspirierten. Im Juli dieses Jahres war es dann soweit und wir starteten zu einer eindrücklichen Reise durch den Nordosten der USA. Die zahlreichen Eindrücke und nützlichen Tipps, die wir unterwegs gesammelt haben, möchte ich euch in diesem Reisebericht zusammen fassen und euch natürlich anhand der Bilder mitnehmen auf unsere Reise in die Hamptons, nach Martha’s Vineyard und nach Cape Cod. In diesem ersten Post (1. Teil) erzähle ich euch von New York und den Hamptons. In einem nächsten Post folgt dann Martha’s Vineyard und Cape Cod (2. Teil).

Reiseplanung
Wir haben diese Reise gute 6-8 Monate im Voraus geplant. Die Orte, die wir besuchten, sind begehrte Sommerurlaubsorte der Amerikaner. Es empfiehlt sich deshalb sehr, Hotels weit im Voraus zu buchen. Gute und schön gelegene Hotels sind teilweise schon Monate im Voraus ausgebucht, insbesondere in den Hauptreisemonaten Juli und August.

Unser Roadtrip von New York bis Boston dauerte zwei Wochen mit folgender Reiseroute:



Tolle Foto-Ops in New York City
Die ersten zwei Wochen unserer Reise verbrachten wir in den kanadischen Rocky Mountains und so flogen wir von Calgary nach New York JFK. Natürlich konnten wir uns da einen Abstecher nach New York City nicht vorenthalten. So verbrachten wir die ersten drei Tage im Big Apple. Es war unglaublich heiss und mit den Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren mussten wir uns auf ein paar wenige Sehenswürdigkeiten beschränken. Dennoch war es für mich ein Highlight. Auch hier durfte ich mir ein paar Träume verwirklichen. So beispielsweise der Spaziergang über die Brooklyn Bridge und die Besichtigung von DUMBO sowie der Besuch des "Top of the Rock" mit atemberaubender Aussicht auf das Empire State Building und Lower Manhattan. Über die Reisedestination New York gibt es ja unzählige Infos im Netz, da habe ich mir gedacht, ich zeige euch anhand meiner Bilder ein paar Orte, wo ich tolle NYC Fotos schiessen konnte :) 

Blick vom Empire State Building Richtung Hudson River, Lower Manhattan und New Jersey kurz vor Sonnenuntergang.

Aussicht vom "Top of the Rock" beim Rockefeller Center. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick zum Empire State Building und auf den Central Park (andere Seite). Auch hier waren wir kurz vor Sonnenuntergang auf der Aussichtsplattform.

Unterwegs mit der Circle Line auf dem Hudson River geniesst man wunderbare Blicke auf die Skyline von Manhattan. Wir haben die Liberty Cruise gemacht, eine einstündige Bootstour die vom Pier 83 auf der Höhe der West 42nd Street in Hell's Kitchen beginnt, zur Freiheitsstatue fährt und von dort wieder zurück.

Hier drehen wir gerade um, nachdem wir ganz nahe an der Freiheitsstatue vorbei fuhren. Für eine Familie mit Kindern fanden wir die Bootstour ideal. Nicht zu lang, trotzdem sieht man alle Sehenswürdigkeiten und man lässt auf Liberty Island das lange Anstehen aus :)

Spaziergang von Manhattan über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Leider war es etwas zu heiss an diesem Tag, ansonsten ist es ein wunderschöner Spaziergang mit traumhaften Aussichten sowohl auf Lower Manhattan als auch auf Brooklyn selbst.

Links einer der berühmten Brückenpfeiler, rechts im Bild der "Boardwalk", der unterteilt ist in eine Fussgängerspur und eine Fahrradspur.

Washington Street im DUMBO-Viertel (Abkürzung für "Down Under the Manhattan Bridge Overpass") mit atemberaubendem Ausblick auf die Manhattan Bridge und am Horizont zwischen den Brückenpfeilern auf das Empire State Building. Leider war die Sicht an dem Tag nicht so klar.

Mit der normalen NYC Ferry ging es vom Brooklyn Bridge Park zurück nach Midtown zur East 34th Street (Ticketpreis $ 2.50 pro Person). Die Strecke der Fähre führt sowohl unter der Brooklyn Bridge als auch unter der Manhattan Bridge durch und bietet somit einen wunderschönen Blick auf die New Yorker Skyline vom East River her gesehen.

Natürlich darf in meiner Collection auch ein Bild vom Central Park nicht fehlen. Dieser Park gibt einem das Gefühl, mitten in der Natur zu sein, was ich immer wieder unglaublich finde. Hier rechts im Bild die Bow Bridge - bekannt aus einigen Hollywood Filmen :)

Townhouses an der Upper West Side (W 70th Street). Auch diese erinnern mich an einige Filmszenen...

Und natürlich muss man in Manhattan auch unbedingt mal eine der langen und geraden Strassen fotografieren. Hier erhaschten wir einen Blick auf das Chrysler Building entlang der Lexington Avenue.

Nach drei heissen Tagen in Manhatten hatten wir aber genug von der Stadt und es zog uns Richtung Meer. Mit dem Taxi ging es zurück zum Flughafen JFK, wo wir relativ unkompliziert unser Mietauto in Empfang nehmen konnten. Da wir eine Einwegmiete von New York nach Boston Flughafen gebucht hatten, kam es für uns einiges günstiger, das Mietauto auch an der Flughafenstation entgegen zu nehmen. Scheinbar ist es von Flughafen zu Flughafen günstiger als von Stadtbüro zu Flughafen. Den genauen Grund dafür kenn ich nicht, aber es lohnt sich dies vorher abzuklären. Wir wählten deshalb die Mietwagen-Übernahme beim JFK Flughafen, da sich dieser im Südwesten von Long Island befindet und somit am nächsten bei den Hamptons liegt, die sich am östlichen Ende von Long Island befinden.

Wir machten uns also auf den Weg Richtung Hamptons… dabei wählten wir nicht den schnellsten Weg via Southern State Parkway, sondern „tuckerten“ dem Sunrise Highway 27 entlang, um mehr von der Landschaft zu sehen. Dies lohnte sich allerdings nur bedingt, denn auf dieser Route hat es viele Kreuzungen mit Rotlichtern, und meist fährt man nur an Tankstellen, Shopping Malls und Fast Food Ketten vorbei. Die Landschaft wurde dann aber schöner, je mehr wir uns den Hamptons näherten.

Die Hamptons
Bei Eastport verliessen wir den Hwy 27 um nach Westhampton Beach zu fahren, unsere erste Station in den Hamptons. Die Ortszentren in den Hamptons ähneln sich stark. Meist gibt es eine Main Street, wo sich die meisten Läden und Restaurants befinden. So auch in Westhampton Beach. Die Main Street ist sehr idyllisch und auf jeden Fall einen Besuch Wert. Auch ein Besuch des vorgelagerten Strands mit den aneinander gereihten ‚Beach Houses‘ lohnt sich, insbesondere wenn man ein Fan dieses Baustils ist :)

Main Street in Westhampton Beach

Unsere Reise ging weiter nach Hampton Bays zum „The Hampton Maid“ Hotel. Das Hotel ist im typischen Cape Cod Stil gebaut, besticht durch eine sehr schöne Gartenanlage mit Pool und verfügt über viele einzelne Cottages, welche als Zimmer dienen. Es liegt zentral gelegen ungefähr 10 Fahrminuten von der Main Street in Southampton entfernt sowie etwa 10 Fahrminuten zum Strand. In knapp 30 Minuten ist man in Sag Harbor oder East Hampton. Bekannt ist „The Hampton Maid“ bei dein Einheimischen vor allem für das pompöse Frühstück mit den typischen Pancakes, French Toast oder Eggs & Bacon. Am Wochenende kommen die „Locals“ in Scharen, um dort einen köstlichen Brunch zu geniessen. Das Hotel ist sehr familiär und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, es wäre überfüllt. Ich kann es vor allem auch für Familien mit Kindern sehr empfehlen (Pool, Spielplatz, grosser Garten, Cottage-Style Zimmer).

Wunderschöne Gartenanlage vom Hotel "The Hampton Maid" mit Pool und Kinderspielplatz

Ausblick von unserem "Cottage" mit eigener Veranda. Der Pool war bei diesen heissen Temperaturen eine willkommene Abkühlung.


Natürlich wollten wir auch die Umgebung und die verschiedenen Ortschaften der Hamptons erkunden. Da es sehr heiss war, verbrachten wir den Tag mit den Kindern am Strand oder Pool und gingen erst am späteren Nachmittag auf Entdeckungstour. Als erstes stand Southampton auf dem Program. Southampton (sowie auch alle anderen Ortschaften in den Hamptons) besteht vorwiegend aus grossen Sommerresidenzen der Reichen New Yorker. Der direkte Zugang zum Meer ist deshalb meist in Privatbesitz, bis auf das ‚Public Beach Parking‘, bei dem man $50 fürs Parkieren hinblättern muss - egal ob für eine Stunde oder für den ganzen Tag! Das Zentrum von Southampton, bestehend aus Main Street und Jobs Lane, liegt somit auch nicht direkt am Meer. Die beiden Strassen sind gesäumt von gehobenen Modelabels, Juweliergeschäften und Restaurants. Zwischendrin gibt es aber auch charmante lokale Geschäfte wie Herricks Hardware oder Ralphs Barber Shop. Mein persönliches Highlight war der Laden von Potterybarn, wo ich mich mit einigen Deko-Artikel eindeckte :)). Was allerdings grundsätzlich sehr schade war: die Läden schliessen in den Hamptons bereits um 18 Uhr. Somit waren die Ortschaften abends ziemlich ausgestorben, was wir so von den Ferienorten im Mittelmeerraum nicht kennen.

Natürlich konnte ichs mir nicht verkneifen, den zahlreichen Residenz-Strassen von Southampton entlang zu fahren und die wunderschönen Häuser zu bestaunen. Leider verbargen sich die meisten Häuser hinter (5 Meter) hohen Hecken, so dass ich teilweise nur einen kurzen Blick erhaschen konnte. Hier kommen aber ein paar Bilder von Häusern, die ich dennnoch fotografieren konnte:

Main Street in Southampton mit vielen gehobenen Modelabels, Juweliergeschäften und Restaurants.

Dazwischen findet man aber auch lokale Handelsgeschäfte wie dieser Hardware Store.

Ich konnte es mir nicht verkneifen und hab ein paar Deko-Artikel im Potterybarn gekauft :)

Typische Residenzen in Southampton. Oft von hohen Hecken umgeben kann man meist nur einen kurzen Blick erhaschen...

Charmantes Haus mit vielen Winkeln, Vordächern und Gauben. Und natürlich mit der obligaten Eingangsveranda.

Das hier ist ein eher "kleines" Haus für Southampton. Schnuckelig, nicht?

Nun kommen wir zur Water Front... Dieses Sommerhaus liegt direkt am Meer (mit Privatstrand, weshalb ich es von der Strasse her fotografiere)

Auch dieses Sommerhaus liegt direkt am Meer... wegen der grossen Hecken sieht man nur den Dachstock :))


In den vier Tagen in den Hamptons besuchten wir auch Sag Harbor, Bridgehampton und East Hampton. Am Besten gefiel uns ganz klar Sag Harbor. Das Hafenstädtchen liegt an einer Meeresbucht und besticht durch den grossen Yachthafen und die lebendige Main Street (zumindest vor Ladenschluss!). Es gibt tolle Deko- und Souvenirläden, die zum Shoppen einladen, sowie gute Restaurants mit Tischen im Freien. Es gefiel uns so gut, dass wir sogar zwei Abende dort verbrachten :). Von East Hampton war ich eher enttäuscht. Auch hier liegt das Zentrum nicht am Meer, sondern am Montauk Highway (das ist nur eine normale, jedoch sehr stark befahrene Strasse). Es besteht hauptsächlich aus der Newtown Lane und Main Street, und man begegnet Läden wie Jimmy Choo, Ralph Lauren oder Club Monaco. Ich denke als Europäer muss man sich einfach bewusst sein, dass die Ortschaften keine Zentren und Flaniermeilen haben wie wir es kennen. Meist besteht die Ortschaft aus 2-3 Strassen mit Geschäftern und Restaurants und die Amerikaner parkieren ihre Autos vor der Tür, gehen in den Laden oder ins Restaurant, und fahren dann wieder davon.

Hier ein paar Impressionen von Sag Harbor:

Main Street in Sag Harbor mit "The American Hotel"

Charmante kleine Souvenir-Läden schmücken die Main Street von Sag Harbor...

Es gibt Boulevard-ähnliche Restaurant mit Aussensitzplatz und erschwingliche Kleidergeschäfte zum Flanieren und reinschauen.

Maritime Hausfassade in Sag Harbor

Die Main Street in Sag Harbor lädt zum Flanieren und Shoppen ein

Sonnenuntergang im Yachthafen von Sag Harbor


Am Besten überhaupt gefiel mir jedoch die Landschaft und die Architektur der Häuser. Ich hätte tagelang nur durch die Landschaft fahren können und die unglaublich kreativen und charmanten Häuser bestaunen. Für mich machten nicht die einzelnen Ortschaften die Hamptons aus, sondern vielmehr die Umgebung, die tollen Häuser und die quirrligen Läden, die man zwischendrin entdecken kann wenn man etwas sucht.

Wenn man die Hamptons wirklich richtig entdecken will, dann würde ich noch mindestens 1-2 Tage anhängen. Man kann ganz gut eine volle Woche in den Hamptons verbringen, zumal die Distanzen doch recht gross sind. Da wir zwischendurch auch immer ein Kinderprogramm (also Strand oder Pool) einplanen mussten, reichte es uns leider nicht, alle Ortschaften und Strände zu erkunden. Montauk am äussersten Zipfel von Long Island hätte ich sehr gerne noch besucht, aber die Zeit dafür hatte nicht mehr gereicht. Aber wer weiss, vielleicht kommen wir eines Tages hierher zurück?

Mein Fazit zu den Hamptons: Unser Hotel war genial, der Strand mit den Dünen war toll, das Meer mit hohen Wellen war für ein Badeurlaub mit Kindern weniger geeignet, jedoch hat mich die Architektur der Häuser total begeistert. Ich hätte stundenlang Häuser besichtigen können :). Leider haben wir keine Celebrities gesichtet, obwohl dort viele ihre Häuser haben. Es dürfte gerne noch etwas mehr "Leben" in den Ortschaften sein und es wäre schön, wenn die Läden auch am Abend offen haben. Denn der Sommer in den Hamptons ist heiss (über 30 Grad) und wer will da schon in der Mittagshitze Shoppen gehen? Letztendlich war auch alles recht teuer - vom Strand-Parking übers Hotel bis zum Essen. Aber das war uns schon bei der Planung der Reise bewusst und ich würde sicher wieder einmal die Hamptons besuchen.

Das war die Zusammenfassung unserer ersten Woche des Roadtrips. Wie wir Martha's Vineyard und Cape Cod erlebten, werde ich euch in meinem nächsten Post (2. Teil) verraten... Ich danke euch fürs Reinschauen und freue mich, wenn ihr mich hier bald wieder besucht.

Macht's gut,
Katrin

Ponquogue Beach in Hamptons Bay (Parking hier nur $ 25.- *autsch*)


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Unser Vorgarten und die Eingangsveranda im neuen Look!

Endlich schaff ich es mal wieder, einen neuen Post zu verfassen *uff*! Die letzten Monate waren doch sehr hektisch und arbeitsintensiv - aber dazu dann mehr im nächsten Post :)

Heute möchte ich euch unsere Eingangsveranda und den Vorgarten näher vorstellen. Da haben wir nämlich in letzter Zeit viel daran gearbeitet. Da wir letztes Jahr keine Energie mehr hatten, uns darum zu kümmern, hatten wir vorübergehend Phacelia gesäht, die im Spätsommer und Herbst eine schöne violett blühende Bienenwiese bot. Phacelia ist eigentlich ein Gründünger und vorübergehend eine tolle Alternative für die Nutzung eines brach liegenden Bodens!

Diesen Frühling hatten wir uns aber vorgenommen, endlich den Eingangsbereich zu verschönern und unsere Gartengestaltung weiter voran zu treiben. Wie immer zeige ich euch hier erst einmal den jetzigen Stand:




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Unsere Barndoor - ein Traum geht in Erfüllung :)

Hallo meine lieben Leser! Ich weiss es ist schon wieder viiiiiieeeel zu lange her, seit ich mich hier gemeldet habe. Dafür kann ich euch heute endlich meine lang ersehnte "Barndoor" vorstellen. Eine solche rustikale Schiebetür war schon lange mein Traum, und sie war auch schon von Anfang an in unseren Plänen eingezeichnet. Aaaaber: es ist gar nicht so einfach, hier in der Schweiz eine solche zu finden. In den USA sieht man diese Barndoors überall und man kann sie auch überall kaufen. Aber in Europa ist dieser Trend noch nicht so weit verbreitet.

Wir hatten schon fast aufgegeben und mein Mann wollte die Barndoor selbst bauen, als ich dann doch noch auf einen Hersteller in Holland aufmerksam wurde (www.schuifdeur-totaal.nl). Kurzerhand schrieb ich die Firma an und tadaaa... es hat geklappt und die Türe ist nun endlich da und natürlich bereits montiert!!!

Die Barndoor - oder auf Deutsch Stalltüre - gibt es in verschiedenen Designs. Es gibt beispielsweise "double Z", "double X", "single X", "framed Z" oder "Framed Midrail". Wir haben uns für den Typ "Double Z Arrow" entschieden, so eine Art umgekehrte Z was dann ein bisschen wie ein Pfeil aussieht.

Neben der Barndoor haben wir an der Wand noch zwei Regale im ähnlichen Industrial Farmhouse Stil angebracht, wo nun unsere frischen Kräuter beheimatet sind :) Ich bin total glücklich über meine neu gestaltete Küchenecke und freue mich, euch heute einige Bilder davon zu zeigen. Hinter der Tür versteckt sich übrigens unsere Vorratskammer. Diese zeige ich euch dann ein ander mal, da muss dann erst mal aufgeräumt werden...!


Barndoor im rustikalen Look



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Shutters als Sichtschutz im Badezimmer

Heute sind endlich unsere lang ersehnten Innenfensterläden, sogenannte Shutters, bei uns in den Badezimmern montiert worden. Da hab ich natürlich sofort die Kamera zur Hand genommen und unsere neuste Errungenschaft aus allen Winkeln fotografiert :)

Shutters sind bei New England Häusern eigentlich kaum wegzudenken. Wir hatten uns bei der Hausplanung damals jedoch entschlossen, an der Aussenfassade keine Fensterläden anzubringen. Dafür liebäugelten wir schon lange mit faltbaren Innenfensterläden aus Echtholz. Diese sehen nicht nur wunderschön aus und verleihen dem Raum einen besonderen Effekt, sie sind auch unglaublich praktisch!

Wir haben die Shutters in unseren beiden Badezimmern im OG angebracht. Die Lamellen kann man ganz einfach von Hand verstellen und so die Lichtmenge, den Sichtschutz oder die Sonneneinstrahlung ganz individuell regulieren. Man kann sie ganz schliessen und so den Raum abdunkeln oder natürlich auch ganz öffnen und alle Varianten die dazwischen liegen. Ich habe euch hier einige Fotos zusammengestellt, bei denen ich die verschiedenen Varianten abgelichtet habe:


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Hauspläne für New England Häuser & Schwedenhäuser von *driftwood design*




Hallo meine lieben Leser und nachträglich euch allen noch ein gutes Neues Jahr! 2018 hat für mich in zweierlei Hinsicht sehr spannend und aufregend begonnen. Zum Einen hab ich die Hürde meines 40. Geburtstags tapfer überstanden :) und blicke nun mit viel Tatendrang und voller Vorfreude auf das nächste Jahrzehnt; zum Anderen habe ich kürzlich das neue Angebot meiner Firma driftwood design lanciert! Und darüber möchte ich euch heute gerne etwas näher berichten:

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Einrichtungstrend: Gallery Wall (Bilderwand)

Noch während unserer Planungsphase für unser Haus bin ich in Magazinen und auf Pinterest immer wieder auf sogenannte "Gallery Walls" gestossen. Das ist ein Einrichtungstrend, der sich nun schon eine Weile hartnäckig hält. Der englische Begriff "Gallery Wall" hat sich mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum etabliert und heisst soviel wie Bilderwand oder wortwörtlich übersetzt "Galeriewand". Dabei geht es darum, Bilder, kleine Kunstwerke oder Sprüche an einer Wand aufzuhängen, die dann ein Gesamtkunstwerk ergeben.

Ich wollte schon während der Hausplanung unbedingt eine solche Gallery Wall in meinem neuen Zuhause. Es hat aber nun doch lange gedauert, bis wir sie endlich aufgehängt haben. Zuerst mussten wir uns entscheiden, an welcher Wand wir die Gallery Wall anbringen wollen und haben uns letztendlich für eine Wand im Flur entschieden. Wenn man nun zur Eingangstür rein kommt, ist die Wand ein toller Blickfang am Ende des Flurs.

Für meine Gallery Wall habe ich ausschliesslich Bilderrahmen, Deko-Schriftzüge und Dekoschilder verwendet. Die einzelnen Bilderrahmen habe ich während der letzten zwei Jahre gesammelt, so dass ich aus meinem mittlerweile grossen Fundus die geeignete Rahmen auswählen konnte :). Wichtig war mir dabei, dass die Rahmen alle ungefähr den gleichen Stil haben. Farblich und auch vom Material her durften sie jedoch gerne variieren.

Nun kommt es bei einer Gallery Wall natürlich darauf an, die einzelnen Elemente wie Rahmen und Sprüche richtig anzuordnen und aufzuhängen, wobei es ja eigentlich kein richtig und falsch gibt. Das ist Geschmacksache. Zur "richtigen" Anordnung habe ich meine auserwählten Stücke zuerst auf dem Boden ausgelegt. Schliesslich will man bei einem neuen Haus nicht unnötige Löcher in die Wand bohren... Nachdem ich mit der Auslegung zufrieden war, konnte das Aufhängen an der Wand beginnen. Hier nun das Resultat... (psssst: es fehlen noch die eigentlichen Bilder in den Rahmen, dazu bin ich noch nicht gekommen :) )


Hier die fertige Gallery Wall umgeben von weihnächtlicher Deko :)



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Halloween: Deko, Snacks und Bastelideen

Happy Halloween meine Lieben! Ich weiss, das wird bei uns (noch) nicht so gefeiert wie in Amerika, aber es schwappt immer mehr nach Kontinental-Europa rüber! Da ich Halloween schon mal selbst während meines Austauschjahrs in Kanada miterleben durfte und wir nun in einem so wunderschönen New England Haus wohnen, haben wir dieses Jahr unsere erste eigene Halloween-Party organisiert. Die Kinder waren so richtig aufgeregt, schliesslich gibts die Kombination von Kostümen und leckeren Süssigkeiten sonst nur an der Fasnacht - und die wird bei uns meist nicht Zuhause gefeiert :)

Zuerst wurden zwei grosse Halloween-Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt, und danach wurde unser Haus in eine Gruselkammer verwandelt :) Die Kinder hatten einen Riesenspass dabei und halfen tatkräftig mit! Wir baten zudem alle Gäste, ein "spooky" Snack oder ein "creepy" Dessert mitzubringen. Damit waren die Grundpfeiler gesetzt für eine erfolgreiche Halloween Kostümparty :))

Hier kommen also ein paar Impressionen und vielleicht die eine oder andere Idee für eure eigene Halloween-Party:

Halloween Deko: hier u.a. mit Girlanden, Tier-Silhouetten und Spinnweben...


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Unser Schwedenhaus in Herbststimmung

Draussen zeigt sich der Herbst momentan von seiner schönsten Seite und da musste ich natürlich sofort meine Kamera packen und diese wunderschöne Stimmung einfangen. Es ist so schön zu sehen, wie der Garten langsam Form annimmt und die Pflanzen wachsen. Vor allem die Phacelia, welche wir als einjährigen Gründünger angesät haben, zeigt sich momentan mit einem Meer von blau-violetten Blüten. Wir haben diese Pflanze überall dort angesät, wo wir noch nichts anderes gepflanzt haben, um so dem Boden genügend Nährstoff zu geben und er nicht einfach ein Jahr brach da liegt. Ich bin wirklich positiv überrascht, wie gut dieser "Gründünger" zum Haus passt :)

In der Ecke, wo wir die Natursteinmauer gebaut haben, sind mittlerweile auch ein paar Sträucher eingezogen. Wir wollten dort einen natürlichen Sichtschutz zum Spazierweg hin anbringen. Abwechslungsweise haben wir nun Sträucher gesetzt und Eichenpfähle eingeschlagen. Wir hoffen nun, dass die Sträucher in ein paar Jahren die Lücken schliessen und so einen guten Sichtschutz zum Weglein bieten. In den Bildlegenden könnt ihr nachlesen, welche Sträucher und Bäume wir bisher gepflanzt haben.

Aber am besten schaut ihr selbst. Hier kommen meine Herbst-Impressionen von Haus und Garten:


Blick vom Rasen auf unsere Holzterrasse und Pool mit wunderschön herbstlichem Abendlicht.



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Natursteinauer selber bauen

Der Sommer 2017 neigt sich so langsam dem Ende zu. Draussen ist es seit langem mal wieder trüb und nass, was mir endlich etwas Zeit gibt, wieder einen Blogeintrag zu schreiben. Heute möchte ich euch unsere selbst gebaute Natursteinmauer zeigen, die im letzten Monat bei uns entstanden ist.

Wir haben auf der einen Seite unseres Grundstücks ein angrenzender Spazierweg, von welchem man einen wunderbaren Blick in unseren Garten hat :). Damit wir etwas mehr Privatsphäre haben, wollen wir dort mit Sträuchern und Eichenpfählen einen Sichtschutz entstehen lassen. Leider war zur Ecke des Grundstücks hin die Böschung sehr steil, was es uns erschwerte, dort grosse Sträucher zu pflanzen. So kam die Idee auf, eine eigene Natursteinmauer zu bauen, damit wir das Terrain etwas begradigen können.

Mein Mann ist jemand, der Ideen in Taten umsetzt, und so ging er tags darauf zu einem Steinhändler in der Region und erwarb kurzerhand knapp 5 Tonnen Jura Kalkstein. Gleichzeitig bestellte er eine Flachmulde mit 5 m3 Humus und 2 m3 Betongranulat. Nun musste noch eine Maschine her, die diese ganzen Massen transportieren konnte. Glücklicherweise konnten wir noch einen befreundeten Gartenbauer zu Hilfe bitten - und eine Woche später wurde mit den Arbeiten begonnen.

Uns war nicht wirklich bewusst, auf was wir uns hier einliessen.... aber ich kann euch sagen, es war wirklich harte Arbeit. Die meist heissen Sommertage mit über 30° halfen auch nicht unbedingt. Aber das Ergebnis kann sich zeigen lassen - und somit hat sich der ganze Aufwand gelohnt! Wobei ich anmerken muss, dass ich ja mehrheitlich zugeschaut und Fotos gemacht habe :) - der Dank geht an unser Fachmann David und meinen begabten Mann!

Ich zeige euch hier zuerst die fertige Mauer und im Anschluss die Bilder von den Arbeiten:

Fertiggestellt: die Natursteinmauer aus Jura Kalkstein entlang des öffentlichen Weges angrenzend an unser Grundstück. 

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